Dienstag 24. Juni 2008, von Friedrich Ebert Stiftung Berlin
Im November 2006 publizierte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie «Vom Rand zur Mitte». In dieser Repräsentativbefragung wurde mit einem Fragebogen das Ausmaß rechtsextremer Einstellungen in Deutschland erhoben. Erneut unter der wissenschaftlichen Leitung der Leipziger Wissenschaftler Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler ist nun eine Nachfolgestudie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung entstanden, die die Frage nach den Ursachen für rechtsextreme Einstellungen vertieft behandelt.
Die neue Studie »Ein Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen» ist eine qualitative Erhebung, die in Gruppendiskussionen Personen erneut und ausführlicher befragt hat, die an der Fragebogenuntersuchung 2006 teilgenommen haben. Dabei wurden über das gesamte Bundesgebiet verteilt insgesamt zwölf Gruppendiskussionen mit Personen durchgeführt, die sich besonders stark rechtsextrem, besonders ausgeprägt nicht-rechtsextrem oder die besonders häufig die mittlere Antwortmöglichkeit «teils-teils» geäußert haben. Die Auswertung dieser Gruppendiskussionen ermöglicht Antworten auf die Frage, unter welchen Bedingungen ein Mensch rechtsextreme bzw. demokratische Einstellungen entwickelt.
English abstract
The social-democratic science foundation FES publishes the results of its latest study about authoritarian attitudes in the german society. On of the main points is that the refusal of democraty or the acception of xenophobia are shared by the middle class and not only by unskilled workers or the unemployed. The authoritarian culture takes part of the middle class culture.
Source : Friedrich Ebert Stiftung Berlin
Download der Studie